 |
Entwicklung in Europa 1970 bis 1980
Die Produktion der europäischen Textilindustrie verlagerte sich
in den Jahren 1970 bis 1980 mehr und mehr in Billigländer bzw.
in Länder, in denen die Baumwolle wuchs. Das Textildesign, die
Mode und die Modelle werden nach wie vor in Deutschland, Frankreich
England entworfen. Lediglich die Fertigung ist ausgelagert. Wichtige
Textilproduktionsländer und damit wichtige Länder für
den Textildruck sind Ägypten, Bangladesh, Brasilien, China,
Türkei, Tunesien, Marokko. In allen europäischen Hochlohnländern
werden T-Shirts als Uniware importiert und der Aufgabenstellung entsprechend
dekoriert. Wobei hier bereits die erste Weiche zum Qualitätsdruck
gestellt wird, da die Qualität des Shirts einer der Parameter zum
Qualitätsdruck ist. In einem kostenintesiven Land wie Deutschland
ist es entscheidend wichtig, daß sich die Qualität des
Produktes von denen der sogenannten Billigländer abhebt. Bereits vor
dem eigentlichen Druckprozess werden wichtige Entscheidungen getroffen
welche die endgültige Qualität des Druckes bestimmen.
-
Die Qualität des Shirts
Für einen guten Druck braucht man ein gutes Shirt. Die führenden
Hersteller haben diesen Trend bereits erkannt und bieten entsprechende
Qualitäten zu akzeptablen Preisen an.
-
Die Druckvorlagen
- der Schlüssel für brillante, fotorealistische Drucke auf
dunklen Textilien liegt zunächst bei der Erstellung der
Druckvorlage. Computer-Programme erleichtern diese Arbeit. Die Feinheiten
jedoch, d.h. wo in welcher Füllung/Rasterung weiß unterlegt
wird und wo noch manuell nachgearbeitet werden muß liegt in der
Erfahrung der Textildrucker bzw. der sich darin spezialisierten Grafiker.
Dieser Personenkreis ist europaweit immer noch recht klein und es ist
zu wünschen, daß sich dies in der Zukunft noch ändern
wird. Denn nur über die Druckvorlage wird die Qualität der
Filme bestimmt.
-
Die richtige Auswahl des Schablonengewebes
Je nach Motiv werden innerhalb eines Schablonensatzes unterschiedliche
Gewebefeinheiten eingesetzt werden um das optimale Druckergebnis zu
erzielen.
-
Das Schablonengewebe muß professionell gespannt sein.
Die Maschen dürfen sich nicht verziehen, sie müssen
parallel zueinander gespannt sein. Die Spannung des Gewebes soll
entsprechend dem jeweiligen Motiv nicht unter 20N liegen, bei feinen
Linien oder Rastern ist eine noch höhere Spannung erforderlich.
-
Die Schablonen
müssen einwandfrei beschichtet und belichtet werden und
anschließend sauber ausgewaschen werden.
-
Die richtige Auswahl der Druckpaste
Hierzu bieten die bekannten Farblieferanten einen umfassenden Service.
-
Eine dem heutigen Stand der Technik konzipierte Druckmaschine
wie unsere VERSATRONIC,
- die schnell und einfach einzurichten ist
- die sich durch einfache Bedienung auszeichnet
- die eine Passergenauigkeit im Bereich von max. +/- 0,025 mm
gewährleistet und sich während des Druckens absolut nichts
verstellt.
- die ein Palettenniveau garantiert womit auch die feinsten Raster absolut
gleichmäßig über die gesamte Fläche auch bei extrem
geringen Rakelanpreßdruck gelingen.
- die mit einem Rakelsystem ausgestattet ist, mit dem sowohl
dünnflüssige als auch hochviskose Druckpasten einwandfrei
übertragen werden können. Wobei die Rakelgeschwindigkeit
unterschiedlich langsam/schnell eingestellt werden kann und eine
gleichmäßige Rakelbewegung über die gesamte
Druckfläche garantiert.
-
Die richtige Auswahl der Rakelblätter
Bis auf einige wenige Ausnahmen, wo mehrmals gerakelt werden
muß und die Konturen-Schärfe nicht die entscheidende
Rolle spielt (z.B. Druck auf Frottee) verwendet man heute in modernen
Maschinen Alu-Flutrakeln zum Fluten der Maschen und einen für die
Eerfordernisse geeigneten Polyurethan-Rakelstreifen, wobei in der
Regel nur einmal gerakelt wird. Sollte ein zweiter Rakelstrich
dennoch notwendig sein, gibt es ein Rakelprogramm mit dem nochmals
geflutet wird und in die gleiche Richtung gerakelt wird wie beim ersten
Rakelstrich. Für niedrig-viskos eingestellte Druckpasten verwendet
man in der Regel Rakelstreifen mit 65° Shore. Für hochviskos
eingestellte Druckpasten wird ein Rakel mit 75° Shore eingesetzt.
Für feine Striche und Raster empfiehlt sich eine Duplex oder
Triplex-Rakel. Bei der Duplex- Rakel Ist der Rücken hart 95°
Shore und die Rakelseite weich 65° Shore. Bei der Triplex-Rakel
ist es entsprechend, d.h. außen 65° Shore, innen als
Stütze 95° Shore, außen 65° Shore. Die für
Raster-Motive sicher am besten geeignete Rakel ist die RKS-Rakel.
Da der Kunststoffrücken der RKS-Rakel extrem steif ist und
somit unflexibel, muß darauf geachtet werden, daß
die Fläche auf der gerakelt werden soll unbedingt plan ist.
Wenn diese Voraussetzung geschaffen ist, bekommt man die besten
Ergebnisse mit Rastermotiven und der Farbverbrauch wird reduziert.
-
mit dem entsprechenden Zubehör
wie moderne, energiesparende und textilschonende Zwischentrockner.
Hier gibt es eine neue Entwicklung, einen mit mittelwelligen
Carbon-Strahlern ausgestatteten Zwischentrockner, der ca. nur
die Hälfte der Energie benötigt wie z.B. herkömmliche
kurzwellige Strahler. Die längst nicht so aggresiv gegenüber
dem Textil sind wie kurzwellige Strahler und die durch die Strahlungsart
bedingt sich neutraler gegenüber den Farben verhalten was die
Absorption bzw. die Reflektion der Strahlen betrifft. Die aber den
eigentlichen Vorteil der kurzwelligen Strahler dennoch bieten,
nämlich daß auch diese neuen mittelwelligen Strahler
sofort auf Temperatur und auch sofort ausgeschaltet sind und somit
keine Gefahr besteht, daß während eines Maschinenstop das
Textil verbrennen kann.
-
Nach dem Druck
ist es wichtig, daß die Textilien den heutigen Anforderungen
entsprechend getrocknet und fixiert werden damit der Druck auch nach
dem Waschen in der Qualität nicht nachläßt. Hier kommt
es auf die richtige Auswahl des Trockners an. Wobei sich bei
automatischen Druckmaschinen mit entsprechendem Produktionsvolumen
heute Umluft-gasbeheizte Trockner wegen Ihres geringen Energiebdarfs
und konstanter Trocknungs/Fixierleistung durchgesetzt haben.
Unser VERSAJET-Gastrockner hat
sich bestens bewährt.
[zurück]
[weiter]
|
|
 |